Pilzexkursion am 01.10.22 um 8:30 Uhr mit dem NABU Karlsbad/Waldbronn

Unser Pilzfachmann, Bernd Miggel, wird uns wieder Pilze zeigen und ihre Erkennungsmerkmale erklären. Wir treffen uns um 08:30 Uhr auf dem Parkplatz des Penny-Marktes an der Grenzsägmühle, 75210 Keltern-Niebelsbach. Geplant ist die Pilzexkursion im "Unteren Wald" in Nähe der Grenzsägmühle zwischen Niebelsbach, Dietlingen und Gräfenhausen - ein etwas feuchterer Laubmischwald mit einigen Nadelwaldzonen und teils kalkhaltigem Untergrund.

Wer eine Mitfahrgelegenheit sucht, meldet sich bitte über unser Kontaktformular der Internetseite, https://www.nabu-karlsbad-waldbronn.de/kontakt/

 

Achtung: Änderung des Exkursionsortes

Bei Vorbegehungen musste durch unseren Pilzfachmann, Herrn Bernd Miggel, festgestellt werden, dass es in diesem Jahr im Waldgebiet in Nähe der Grenzsägmühle kaum Pilze zu sehen gibt. Deshalb bitten wir um Verständnis, wenn nun kurzfristig eine Änderung des Exkursionsortes erfolgt.

Wir treffen uns am 01.10.2022 um 08:30 Uhr auf dem Parkplatz an der Straße zwischen Langensteinbach und dem Gewerbegebiet Stockmädle, Ittersbach, gegenüber dem Hermannsee (Richtung Ittersbach nach dem Gartenzentrum Jansen), am Beginn des Bienenlehrpfades. Geplant ist eine Exkursionsdauer von ca. 2 Stunden.

Gäste sind herzlich willkommen.

Über die Veranstaltung und eventuelle Änderungen informiert der NABU Karlsbad/Waldbronn

 

Exkursion zur Vogelbeobachtung am 03.10.22 um 10 Uhr mit dem NABU Karlsbad/Waldbronn

Am Feiertag, Montag, 03.10.2022, findet auf Initiative von Mitgliedern unserer Orni-Gruppe des NABU Karlsbad/ Waldbronn mit Eva Kübler, Markus Gegenheimer und Jürgen Klauda eine Exkursion zur Vogelbeobachtung statt. Schwerpunkt soll der Vogelzug sein. Wir treffen uns um 10:00 Uhr am Friedhof in Karlsbad-Ittersbach.

Über die Veranstaltung und eventuelle Änderungen informiert der NABU Karlsbad/Waldbronn

Schön, aber schon vorbei:

Download
Plakat
Plakat_sep_Nachhaltigkeitsmarkt_Waldbron
Adobe Acrobat Dokument 1.0 MB
Download
Das ganze Programm
Programm.pdf
Adobe Acrobat Dokument 120.8 KB

Lichtfang - Nachtfalter anlocken und bestimmen

Wann: Samstag, 17. September um 19:30 Uhr

Ort: Beim Naturkindergarten in Waldbronn-Reichenbach

Leitung: Schmetterlingsexperte Peter Schullerer

 

 

Führung durch den Kräutergarten

Am Dienstag, den 05. Juli um 18 Uhr

Leitung: Dr. Karola Keitel

 

Heil- und Küchenkräuter - viele davon heimische Wildpflanzen- weisen auf die enge Beziehung hin, die wir Menschen zur Pflanzenwelt haben. Bei der Führung ging es um die Heil- und Würzkraft der Kräuter und die naturnahe Anlage des Gartens sowie die Eignung verschiedener Wildpflanzen für den Hausgarten.

Mit der Sense mähen

Beim Kurs „Mit der Sense mähen“ war die Vielfalt in vielerlei Hinsicht - ganz im Sinne des Organisators „Projekt Artenvielfalt“ - groß geschrieben. Am 25. Juni fanden sich 17 wissbegierige Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf einer Wiese in Busenbach zusammen. Unter der fachlichen Anleitung von Günter Kolb (Bezirks OGV Bruchsal) und Theo Amolsch (OGV Blankenloch) wurden ganz praktisch die Grundlagen der Handhabung und richtigen Einstellung einer Sense vermittelt. Hauptbestandteil des Kurses war die Kunst des Degelns. Wenn bei einer stumpfen Sense das Wetzen mit einem Wetzstein nicht mehr ausreicht, kommt man um das Dengeln nicht herum. Beim Dengeln wird die Schneide der Sense durch Kaltschmieden geschärft und gehärtet. An einer Vielzahl von Dengelstationen konnte man sich an 5 verschiedenen Methoden ausprobieren u.a. dem anfängergeeigneten Dengel-Bengel.

Neben der Vielfalt an Dengelmethoden waren auch die Motive und Hintergründe der Teilnehmer sehr vielfältig. So konnten manche ihre allererste Senserfahrung machen oder „alte Hasen“ ihr Wissen vertiefen und sich austauschen. Wer eine eigene Sense dabei hatte, durfte sich über eine individuelle Beratung zur Einstellung oder auch Reparatur freuen. Besonders eindrucksvoll war das Sensen vor und nach dem Dengeln und Wetzen. Die Erfahrung zeigte, dass auch nagelneue „mähfertig“ gekaufte Sensen erst nach tatkräftiger Bearbeitung mit dem Dengelhammer ein effektives und ermüdungsfreies Sensen erlauben. Eine kompetente Einführung in Umgang und Pflege einer Sense ist unerlässlich, wenn man selbstständig mit langfristiger Freude diese Form des klimaneutralen und umweltfreundlichen Mähens auf seiner Wiese oder in seinem Garten praktizieren möchte. Insekten und Kleintiere werden geschützt, da sie Zeit bekommen sich beim Mähvorgang in Sicherheit zu bringen und es keinen störenden maschinellem Lärm beim Mähen gibt. Fazit: Man kann durch das Mähen mit der Sense die Artenvielfalt auf seiner Wiese fördern und ganz nebenbei noch etwas für die eigene Fitness tun.

Im Zuge des Kurses wurden vom BUND Landesverband Bild- und Filmaufnahmen für das BUND Projekt für die Biodiversität „Blühende Heuwiesen für Insekten“ gemacht.                           

Text: Heike Bley, Lehrerin Biologie, Chemie, NwT, Vorstand Zukunftsmelodie eG

Vogelstimmenwanderung

Samstag, 14.05. 2022 um 19 Uhr mit Eva Kübler, NABU Karlsbad/Waldbronn

Treffpunkt: Parkplatz am Kurpark Waldbronn-Reichenbach

Botanische Wanderung

in die Mistwiesen bei Ittersbach am Sonntag, 15.05.2022 um 17 Uhr mit Dr. Klaus Rösch, BUND Karlsbad/Waldbronn

Treffpunkt: Parkplatz beim Sportplatz Ittersbach

Die Mistwiesen bei Ittersbach stehen als Flächenhaftes Naturdenkmal wegen ihrer einzigartigen Pflanzenwelt unter Naturschutz.

Naturnaher Garten - Pflegeleichter Anziehungspunkt für Insekten

Dienstag, 26.04.2022 um 18:30 Uhr im Pfarrzentrum Ernst Kneis, Busenbacher Straße 4 in Waldbronn-Reichenbach

Referentin: Michaela Senk, Firma GartenSpielRaum

Gelungene Info-Veranstaltung zum Thema ,,Naturnaher Garten"

Gut besucht war der Vortrag über „Naturnahe Gärten – Pflegeleichter Anziehungspunkt für Insekten“ der letzte Woche im Pfarrsaal der St. Wendelin Kirche stattfand. Eingeladen hatte der BUND Ortsverband Karlsbad/Waldbronn der das Thema im Rahmen seines neu aufgelegten übergreifenden Projekts Artenvielfalt intensiver angehen wird. Aktive Mitwirkende im Projekt sind der NABU, der Schwarzwaldverein, die Obst- und Gartenbauvereine, der Lesetreff, der Martinshof, die katholische und die evangelische Kirchengemeinde in Waldbronn und auch interessierte Bürger. Nach den Anfängen in Waldbronn soll das Projekt künftig auch auf Karlsbad ausgedehnt werden.

 

Als erstes machte die Referentin Michaela Senk von der Firma GartenSpielraum klar, dass hochgezüchteter englischer Rasen in unserer Region ohne aufwändige Bodenvorbereitung und Pflege eigentlich kei­ne Chance auf Gedeihen hat. Der schwere tonig-lehmige Boden ist wenig durchlüftet, außerdem lässt der Klimawandel mit zunehmend höheren Temperaturen die Böden schnell austrocknen. Ideal für die Artenvielfalt und reich blühende Gärten sind eher magere und gut durchlüftete Böden. Wildpflanzen, die „seit Ewigkeiten“ an diese Bedingungen angepasst sind, haben deshalb große Standortvorteile gegenüber den Neuzüchtungen oder Exoten aus anderen Regionen. Und die­se Pflanzenvielfalt ist Voraussetzung für ein vielfältiges Insektenleben, welches wiederum Voraussetzung für viele andere Tiere ist, die von Insekten leben: Von der Libelle über Vögel und Fle­dermäuse bis hin zu Igeln und anderen Säugetieren. Dabei ist die Bedeutung eines reichhaltigen lnsektenlebens gar nicht hoch ge­nug einzuschätzen: Der Wert der Systemleistungen aller Insekten in Deutschland für Blütenbestäubung, Schädlingsbekämpfung usw. wird nach einer Studie der Universität Hohenheim aus dem Jahr 2020 auf 3,8 Milliarden Euro geschätzt - pro Jahr!

 

Und Basis für das alles ist eine vielfältige Pflanzenwelt! Diese Pflanzenvielfalt fängt im eigenen Garten, an! Die Referentin ap­pellierte an die Zuhörer, auch etwas „Mut zur Unordnung" zu haben. Wenn nicht ständig eingegriffen wird, entwickelt sich eine natürliche Pflanzengesellschaft im Laufe der Zeit ganz von allein. Was dabei entstehen kann, bewies Frau Senk mit eindrucksvollen Bildern, die die gesamte Vielfalt und Buntheit solcher Gärten zeigten. Allerdings wird der Naturgartenbesitzer schon etwas Geduld brauchen. Wer hier die Entwicklung etwas beschleunigen will, kann inselartig in seinem Garten kleinflächig Wildblumensamen ausbringen, die sich dann nach und nach von allein ausbreiten werden. Auch Brennnessel-Ecken, Steinhaufen und Totholzhaufen können die Artenvielfalt erhöhen. „In einem naturnahen Garten darf vieles sein und wird vieles weggelassen, das in einem konventionellen Garten mühsame Arbeit ist“, so die Referentin. Auf die in den letzten Jahren festgestellte Zunahme der sog. „Schottergärten“ angesprochen, machte Frau Senk das Angebot, ein größeres Pflanzensortiment kostenlos bei einem Auftrag zur Umgestaltung eines solchen Schottergartens einzubringen. Interessenten werden noch gesucht!

 

Dass der Vortrag und die Diskussions- und Fragerunde im Anschluss daran gut zwei Stunden dauerte, zeugt vom großen Interesse der Zuhörer. Wenn jetzt noch die ein- oder andere Idee von ihnen umgesetzt wird, war der Abend ein voller Erfolg – auch für die Natur!